Vereinsgeschichte
Als
sich im September des Jahres 1991 die Aktivisten unseres Vereines
zusammensetzten und über die Gründung der Interessengemeinschaft
„Kinderferien“ diskutierten, ahnte wohl kaum einer, dass sich damit die
Geburtsstunde für einen inzwischen öffentlich anerkannten „Freien
Träger der Jugendhilfe“ vollzog.
Die erste Satzung des
Vereines wurde am 30.10.1991 beim Amtsgericht Hoyerswerda eingereicht
und zu den Mitbegründern des Vereines zählten Manfred Möller, Ingrid
Mattern, Anke Klar (jetzt Sonntag), Ralf Stück, Stefan Noack, um nur
einige zu nennen. Diesen Enthusiasten sei an dieser Stelle ganz
herzlich gedankt für ihren Einsatz, für die Pionierarbeit bei der
Organisation und Durchführung der ersten Ferienlager in Deutschland und
seit 1992 nach Tschechien.
In der Folge wurden regelmäßig im
Sommer und Winter Ferienlagerdurchgänge durch die Vereinsmitglieder und
darüber hinaus auch viele freiwillige Helfer organisiert, die sich
einem immer größer werdenden Teilnehmerkreis erfreuten. Eine große
Hilfe waren und sind die finanziellen Hilfen der Kommunen, aus denen
die Kinder kommen, wobei einschränkend gesagt werden muss, dass die
Hilfen jährlich weniger wurden und gegenwärtig nur die Kreisfreie Stadt
Hoyerswerda und der Landkreis Kamenz auf der Grundlage ihrer
Jugendförderrichtlinien finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Auch
die vom Freistaat Sachsen, über das Landesjugendamt Chemnitz
bereitgestellten Förderprogramme liefen Mitte der 90er Jahre aus, so
dass sich der Verein bei der Finanzierung der Ferienlager neu
orientieren musste.
Unser Anspruch war und ist, besonders sozial
schwächeren Familien mit ihren Kindern, die Möglichkeit zur Teilnahme
an unseren Ferienlagern zu bieten. Und dem Gründungsgedanken blieb sich der Verein treu: Die Lagerleiter und die Gruppenleiter nehmen für die Ferienlager ihren Urlaub und erhalten kein Entgelt.
Dies
ermöglicht uns auch heute noch, finanzierbare Durchgänge zu
organisieren. So soll es bleiben. Jährlich zwischen 150 und 400 Kinder
konnten seit 1992 an unseren Ferienlagern teilnehmen und erlebnisreiche
und unvergessene Ferientage verbringen. Dabei lernten wir unser
Nachbarland kennen, schlossen Freundschaften, mussten aber auch einige
weniger schöne Erfahrungen sammeln. Viele Kinder nutzten
die Gelegenheit, mehrfach mit unserem Verein die Ferien zu verbringen,
ja einige fanden auch den Weg als Mitglieder in unseren Verein bzw.
wurden als Gruppenleiter aktiv. Wenn eingangs von den Aktivisten die
Rede war, so soll an dieser Stelle auch den weiteren Aktivisten ganz
herzlich gedankt werden: Sabine Koch, die das Amt
des Vorsitzenden von Manfred Möller übernahm, Bianka und Norbert
Neuber,lange Jahre um die Finanzen kümmerten, Anita Nollau, die als
Vorsitzende von 2000 bis 2003 tätig war und nicht zuletzt dem
verstorbenen Dietmar Jung. Ihnen, aber auch allen weiteren
Vereinsmitgliedern und den Gruppenleitern die dem Verein (noch) nicht
angehören, will der Verein herzlich Dank sagen. |